LESEN UND SCHREIBEN

LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE (LRS)

Manche Kinder haben große Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung.

Ursache können Defizite

Außerdem ist es möglich, dass die betroffenen Kinder noch keine Strategie zur Bewältigung des Lesens oder Schreibens entwickelt haben. Oder sie wissen noch nicht, welche Strategie sie einsetzen sollen. Die analytische Strategie (Buchstabe für Buchstabe) wird bei neuen Wörtern benötigt, die ganzheitliche Strategie wird bei häufig gelesenen und gut abgespeicherten Wörtern oder Wortteilen benutzt.
Oftmals geht eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) mit einer Lernblockade einher. Diese kann sowohl die Ursache sein, häufig führen aber auch die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben zur Lernblockade durch Leistungsversagen und Schulangst. Die Kinder können ihre Lernpotentiale nicht ausreichend nutzen.

Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche tritt häufiger bei Kindern auf, die bereits im Vorschulalter sprachauffällig (Sprachentwicklungsverzögerung) waren.

Abgrenzung zur Legasthenie
Die Begriffe "Lese-Rechtschreibschwäche", "Lese-Rechtschreibstörung" und "Legasthenie" werden häufig für die Schwierigkeiten beim Erwerb des Lesens und der Rechtschreibung gebraucht.
Eine umschriebene Lese-Rechtschreibstörung / Legasthenie (F81.0 nach der Definition ICD-10: Internationale Klassifikation der Krankheiten) liegt vor, wenn die Lese- und Rechtschreibleistungen wesentlich schlechter als alle anderen schulischen Leistungen bei normaler Intelligenz sind (Prozentrang im Lese-Rechtschreibtest <10% und IQ >70).
Bei einer Lese-Rechtschreibschwäche spricht man von einer abgeschwächten Form der Lese-Rechtschreibstörung.

Eine genaue Abklärung der schulischen Leistungen erfolgt durch einen Kinder- und Jugendpsychiater / Schulpsychologen (Intelligenztest, Lese- und Rechtschreibtest, Tests zum Ausschluss von psychischen und neurologischen Störungen sowie Hör- und Sehbeeinträchtigungen).

Bei Vorliegen einer umschriebenen Lese-Rechtschreibstörung wird eine gezielte Legasthenietherapie in unseren Praxen in Starnberg und Weilheim angeboten.

Lese-Rechtschreibförderung
Standardisierte Lese- und Rechtschreibtests geben Aufschluss über den genauen Entwicklungsstand der Lese- und Rechtschreibfähigkeit. Die Förderung umfasst die Bereiche:

Frau Dr. phil. Meilinger ist zugelassene Therapeutin für vom Landratsamt (Starnberg, Weilheim) genehmigte Legasthenietherapien.

zurück zur Sprachentwicklungsverzögerung
zurück zur Übersicht

 



Phonologische Bewusstheit
Phonologische Bewusstheit meint die Fähigkeit, sprachliche Einheiten (Einzellaute, Silben, Wörter) zu erkennen und diese gebrauchen zu können.
Beispiele sind u.a.:


Diese Fähigkeiten werden bereits im Vorschulalter entwickelt und verschiedentlich in den Kindergärten im Vorschulunterricht gefördert. Kinder mit guten phonologischen Fähigkeiten erlernen rascher und sicherer Lesen und Rechtschreiben.

Therapie
Haben Kinder in einem oder mehreren Teilbereichen der phonologischen Bewusstheit Defizite, werden diese Bereiche besonders geschult.
Darüber hinaus werden Übungen zur phonologischen Bewusstheit ergänzend bei AVWS (auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung), LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) und Artikulationsstörungen durchgeführt.

zurück zur Sprachentwicklungsverzögerung
zurück zur Übersicht

Zum Seitenanfang

 

 

Logopädische Praxis Dr. phil. M. Meilinger Tel. 08158 - 99 34 10   | TUTZING | STARNBERG | WEILHEIM | Kontakt | Datenschutz | Impressum

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Details

Einverstanden