WORTSCHATZDEFIZITE

Der Umfang des passiven und aktiven Wortschatzes ist nicht altersentsprechend entwickelt.
Die Symptomatik umfasst u.a.:

Mangelnde Vielfalt im Wortschatz:

Wortabrufschwierigkeiten:

u.v.m.

Kleine Kinder wie Schulkinder können ein Wortschatzdefizit haben, das sie in ihrer Kommunikation mit Gleichaltrigen und Erwachsenen einschränkt oder auch den Schulerfolg gefährdet.

Therapie:
Durch eine Auswahl altersentsprechender Themen wird der Wortschatz gezielt erweitert, strukturiert (Oberbegriffe) und ausdifferenziert.

Wortabrufschwierigkeiten
Gemeinsames Bilderbuch betrachten zur Erweiterung des Wortschatzes bei kleinen Kindern


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DYSGRAMMATISMUS

Wenn ein Kind große Schwierigkeiten hat, die Grammatik der Sprache zu erlernen, spricht man von Dysgrammatismus.

u.v.m

Therapie
Dysgrammatisch sprechenden Kindern fällt es schwer, grammatikalische Regeln aus der Umgebungssprache abzuleiten. Daher werden Sprachhandlungssituationen gestaltet, in denen die dem Entwicklungsstand angemessenen grammatikalischen Strukturen herausgearbeitet und angewendet werden (entwicklungsproximale Sprachtherapie).
Dysgrammatismus
Spielerisches Üben von Satzmustern

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SPRACHVERSTÄNDISSTÖRUNG

Von einer Sprachverständnisstörung spricht man, wenn das Kind die Bedeutung (Wortbedeutung, grammatische Regeln) einer Äußerung nicht versteht.

Im Alltag scheinen die Kinder oft alles zu verstehen. Sie interpretieren dabei Mimik, Gestik und Körperhaltung und wissen in alltäglichen Situationen, was von ihnen „erwartet“ wird.
Auch besteht unserer Sprachalltag aus vielen Wiederholungen, d.h. eine Information wird mehrmals, vielleicht verschiedentlich, ausgedrückt. Die sog. Schlüsselwortstrategie (ab dem 12-18. Lebensmonat möglich) kann ausreichend sein, um eine Äußerung zu verstehen. Beispielsweise kann ein Kind die Aufforderung „Mach die Türe zu“ aufgrund der Körpersprache, Verstehen einzelner Wörter („Türe“ und / oder „zu“) und der Vertrautheit der Situation richtig ausführen. „Unsinnige“ Aufträge, z.B. „Lege die Gabel unter den Teller“ zeigen, ob ein Kind das Gesagte richtig interpretieren kann, oder ob es noch frühkindliche Strategien verwendet.

Schwierigkeiten im Sprachverstehen können zugrunde liegen, wenn

Defizite im Sprachverstehen können das Kind in seiner Entwicklung und dem Ausbau verschiedener Fähigkeiten (Kognition, Erwerb von Weltwissen, psycho-soziale Entwicklung) beeinträchtigen.

Therapie:

Die Erweiterung des Wortschatzes und der grammatikalischen Fähigkeiten bilden die Basis für das Sprachverständnis. Gemeinsame Spiele, insbesondere Rollenspiele in denen die Handlungen „versprachlicht“ werden, tragen wesentlich zur Entwicklung des Sprachverständnisses bei.


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STÖRUNG DER LAUTBILDUNG



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